In den vergangenen Jahren hat sich ein gesellschaftlicher Paradigmenwechsel vollzogen. Große Infrastrukturvorhaben fordern neben hoher technischer Expertise zunehmend Kommunikationskompetenzen. Unsere Überzeugung: Um öffentlichkeitswirksame Projekte erfolgreich durchführen zu können, ist die frühzeitige und offene Kommunikation mit den Bürgern zwingend erforderlich.
Bürgerkommunikation holt den Bürger ab, nimmt ihn mit und lässt in teilhaben – an Veränderungen, die seine Umwelt betreffen, egal ob es sich dabei um ein Energie-, Umwelt-, Infrastruktur-, oder Immobilienprojekt handelt. Bürgerkommunikation zu betreiben bedeutet dabei frühzeitig und transparent, sowie verständlich mit lokalenAnspruchsgruppen zu kommunizieren.
Bürger, aber auch lokale Politiker, (Orts-) Verbände und Medienvertreter gehören zu den wichtigsten Stakeholdern. Die zentralen Elemente von Bürgerkommunikation sind Dialog, gegenseitige Akzeptanz und Beteiligung. Diese bürgerzentrierte Kommunikation sollte ein wesentlicher Bestandteil des Projektmanagements von Großvorhaben sein. Bürgerkommunikation schlägt dabei eine Brücke des Vertrauens zwischen dem Vorhabenträger und den Stakeholdern.

Bürgerkommunikation wird von Unternehmen, Kommunen und öffentlichen Institutionen in Anspruch genommen. In vielen Fällen begleitet die Bürgerkommunikation den Ausbau von wichtigen Infrastrukturprojekten, die Deutschland zukunftsfähig gestalten. Beispielsweise wird dadurch der dringend benötigte Stromnetzausbau unterstützt, der die Energiewende in Deutschland ermöglichen wird.
